Sonographie

Bei der Ultraschalldiagnostik handelt es sich um eine Fortentwicklung der Jahrhunderte alten Technik des Beklopfens. Ultraschallwellen werden in den Körper geleitet und von den unterschiedlichen Strukturen des Körperinneren reflektiert bzw. absorbiert, was nachfolgend zur Entstehung eines Bildes genutzt wird.

Bereits 1949 gelang mittels Ultraschall der Nachweis von Gallensteinen. 1948 wurde der erste Ultraschallscanner entwickelt, mit dem durch Reflektionen an den Grenzschichten verschiedener Gewebe die Lage und Ausdehnung runder Organe dargestellt werden konnte.

Der erste so genannte Realtimescanner, der auch heute angewandt wird, wurde 1967 entwickelt und seitdem ständig verbessert. Die moderne Ultraschalldiagnostik verfügt über viele verschiedene Sonden mit unterschiedlichen Formen, Eindringtiefen und Indikationen. Es ist mittlerweile möglich, Ultraschallsonden in Hohlräumen, wie dem Magen-Darmtrakt aber auch Minisonden zum Ultraschall des Auges anzuwenden.

Die Ultraschalluntersuchung hat seit über 20 Jahren einen festen Platz als diagnostisches Hilfsmittel bei Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates.

Die Sonographie bietet gegenüber anderen bildgebenden Verfahren wichtige Vorteile. Sie ist unschädlich, nicht invasiv, beliebig oft einsetzbar, kostengünstig, rasch verfügbar und somit besonders interessant für die ambulante Medizin.

Unsere Praxis ist mittlerweile mit zwei hochmodernen Ultraschallgeräten ausgestattet, die jeweils über unterschiedliche Unterschallsonden verfügen. Es ist somit möglich, die gesamte Palette der Weichteil-, Muskel- und Gelenkuntersuchung ultraschallgesteuert durchzuführen. Neben der Sonographie der Bewegungsorgane in der Gesamtheit, können auch alle inneren Organe und mit dem Farbdoppler-Ultraschall auch die Blutgefäße untersucht werden.

Natürlich gibt es eine Reihe von Nachteilen der Ultraschalldiagnostik. Bei Knochen und intraartikulären Prozessen stößt die Sonographie häufig auf physikalisch bedingte Grenzen. Häufig kann somit die Ultraschalluntersuchung nur richtungsweisend für die Einleitung weiterer diagnostischer Verfahren, wie Röntgen, Computer-Tomographie oder Kernspin-Tomographie sein.

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